Informationen zur Leistungsbewertung

 

in den Jahrgängen


 

Leistungsbewertung in Klasse 1

 

  • Konkrete Kompetenzerwartungen stehen im Leitfaden zur Elternberatung (siehe Homepage ðEltern ðBeratung). Dieser ist Grundlage für das Gespräch am Elternsprechtag.
     
  • Die Lehrkräfte versuchen, den Entwicklungsstand eines Kindes möglichst genau zu ermitteln, um an seine Lernvoraussetzungen anknüpfen zu können.
     
  • Leistungsfeststellung in Klasse 1 erfolgt vorrangig durch
    Beobachtungen.

     
  • Die Kinder erhalten Rückmeldungen und Bestätigung für geleistete Arbeit, z. B. in Form von Stempeln. Eine Bewertung ist damit in der Regel noch nicht verbunden.
     
  • Am Ende des zweiten Schulhalbjahres erhalten die Kinder ein Textzeugnis. Dieses enthält Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten und zur Lernentwicklung sowie zum Leistungsstand in den Fächern.
     
  • Eine Versetzung (oder auch Nichtversetzung) in Klasse 2 erfolgt nicht, da Klasse 1 und 2 eine Einheit bilden. 


Leistungsbewertung in Klasse 2

 

  • Konkrete Kompetenzerwartungen stehen im Leitfaden zur Elternberatung (siehe Homepage ðEltern ðBeratung). Dieser ist Grundlage für das Gespräch am Elternsprechtag.
     
  • Im Verlauf von Klasse 2 ist von der Versetzungskonferenz die Entscheidung zu treffen, ob ein Kind die für die Weiterarbeit in Klasse 3 notwendigen Kompetenzen erworben hat.
     
  • Kinder, die die Kompetenzerwartungen absehbar nicht erfüllen werden, erhalten zum Halbjahreswechsel eine Lern- und Förderempfehlung.
     
  • Kinder, die die Kompetenzerwartungen nicht erfüllen, verbleiben ein weiteres Jahr in der Schuleingangsphase.
     
  • Am Ende des 2. Schulhalbjahres erhalten die Kinder ein Textzeugnis. Dieses enthält Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten und zur Lernentwicklung sowie zum Leistungsstand in den Fächern.
     

         Gemäß Beschluss der Schulkonferenz vom 23.01.2013 erhalten die Kinder

         in Klasse 2 noch keine Noten!

Leistungsbewertung in Klasse 3

 

  • Konkrete Kompetenzerwartungen stehen im Leitfaden zur Elternberatung (siehe Homepage ðEltern ðBeratung). Dieser ist Grundlage für das Gespräch am Elternsprechtag.
     
  • Mit der Versetzung in Klasse 3 erfolgt eine stärkere Anforderungsorientierung in der Leistungsbewertung. Der blick auf die am Ende von Klasse 4 angestrebten Kompetenzen bestimmt nun die Leistungserziehung.
     
  • In der Klassenpflegschaftssitzung werden die Eltern detailliert – mit Hilfe einer PPT – über das Leistungskonzept der Marienschule informiert.
     
  • Ab Klasse 3 werden in den Fächern Deutsch und Mathematik Klassenarbeiten geschrieben. In anderen Fächern können kurze schriftliche Tests hinzukommen, die aber nicht benotet werden.
     
  • Die Zeugnisse in Klasse 3 enthalten neben den Hinweisen zum Arbeits- und Sozialverhalten, zur Lernentwicklung und zum Leistungsstand auch Noten in den Fächern.
     
  • Notenstufen:

    gemäß § 48 Abs 3 Schulgesetz NRW (SchulG)

 

    Bei der Bewertung einzelner Schülerleistungen sowie in den Zeugnissen werden die    

    folgenden Notenstufen zugrunde gelegt:

 

sehr gut (1)

Die Note „sehr gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen
in besonderem Maße entspricht.

gut (2)

Die Note „gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.

befriedigend (3)

Die Note „befriedigend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.

ausreichend (4)

Die Note „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber den Anforderungen im Ganzen noch entspricht.

mangelhaft (5)

Die Note „mangelhaft“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.

ungenügend (6)

Die Note „ungenügend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

 

  • Besonderheit Deutsch-Note:

Im Fach Deutsch werden die Teilbereiche Sprachgebrauch, Lesen und Rechtschreiben benotet. Es gibt auch eine Gesamtnote, die sich so zusammensetzt:

  • Sprachgebrauch
    (Sprechen u. Zuhören, Texte schreiben)                   40%
  • Lesen
    (Verstehen v. Texten, Präsentieren v. Texten)            40%
  • Rechtschreiben                                                       20%

 

 

Grundsätze für die Leistungsbewertung in den Fächern Deutsch und Mathematik in den Jahrgängen 3 und 4

 

  • mind. 3 Klassenarbeiten pro Halbjahr
     
  • Punkte-Noten-Tabelle orientiert an Prozenten als Grundlage der Bewertung (Bewertungsschlüssel mit anderen Paderborner Grundschulen abgestimmt).
     
  • Punktvergabe nach Absprache in der Jahrgangsstufe wird vorher festgelegt und zu jeder Aufgabe notiert.
     
  • Jede Klassenarbeit enthält Aufgaben zum aktuellen Lerninhalt und Aufgaben zu zurückliegenden Lerninhalten.
     

         Für die Notenstufe sehr gut muss eine Zusatzaufgabe gelöst werden.
 


Leistungsbewertung in Klasse 4

 

  • Mit der Versetzung in Klasse 4 erfolgt die Ausrichtung der Leistungserziehung ausschließlich mit Blick auf die Kompetenzerwartungen zum Ende der Grundschulzeit.
     
  • Die Klassenarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik nehmen in Umfang und Anforderung zu und werden kriterienorientiert bewertet. In anderen Fächern können verstärkt schriftliche Tests hinzukommen, die aber weiterhin nicht einzeln benotet werden. Sonstige Leistungen werden ebenfalls kriterienorientiert benotet.
     
  • Das Halbjahreszeugnis in Klasse 4 enthält neben den Noten in den Fächern auch die begründete Schulformempfehlung.
     
  • Die Schulformempfehlung begründet sich in der Lernentwicklung des Kindes, in der Erfüllung der Anforderungsbereiche in den einzelnen Fächern und im Arbeits- und Sozialverhalten. Die Beurteilungskriterien für die Schulformempfehlung werden im Rahmen des Elternberatungstages im November u. a. mit Einschätzungsbogen erläutert.
     
  • Die von der Lehrerkonferenz ausgesprochene Schulformempfehlung dient den Eltern als Grundlage für ihre Anmeldeentscheidung.
     

          Das Versetzungszeugnis in Klasse 5 enthält nur Noten.

 

Leistungskonzept: Anforderungen und Bewertung

 

Allgemeines

Die Leistungsbeurteilung erfolgt nach den Grundsätzen der Leistungsbewertung laut §48 Schulgesetz NRW und den Kompetenzerwartungen der Lehrpläne des Landes NRW (vom 1.8.2008).

Die allgemeinen Absprachen zur Leistungsbewertung wurden von der Lehrerkonferenz erarbeitet. Lernzielkontrollen und Klassenarbeiten werden in den Jahrgangsteams gemeinsam geplant, geschrieben und einheitlich bewertet. Zur Orientierung kann dabei auf die Deutsch- und Mathematik-Arbeiten der voran gegangenen Jahre zurückgegriffen werden, um sie für die Lerngruppen anzupassen (Ordner im Lehrerzimmer).

Die Beurteilung der schriftlichen Leistungsüberprüfung erfolgt in Anlehnung an die Punkte-Noten-Tabelle „Schroedel“.

Neben Lernzielkontrollen und Klassenarbeiten (Kl.3/4) werden in den Fächern auch alle sonstigen Leistungen berücksichtigt:

 

   · weitere schriftliche Arbeiten wie z.B. Arbeitsdokumentationen (Hefte, Mappen,

     Lesetagebücher, Forscherhefte) 

   · mündliche und praktische Beiträge (Quantität und Qualität der mündlichen

     Beteiligung, Referate, Plakate etc.)

   · vorbereitende und ergänzende Übungen (im Rahmen von Hausaufgaben)

 

Bei der Bildung der Schuljahresnote findet das ganze Schuljahr Berücksichtigung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der individuellen Lernentwicklung des/r Schüler/in. (Es wird somit nicht einfach das arithmetische Mittel gebildet.)

 

 

Deutsch

Im Fach Deutsch erhalten die SuS eine Gesamtnote. Außerdem gibt es Noten in den Teilbereichen:        

·       Sprachgebrauch (40%)

·       Lesen                (40%)

·       Rechtschreiben   (20%)

 

Die Teilbereiche setzen sich aus den folgenden Kompetenzen zusammen:

 

Sprachgebrauch

Sprechen und Zuhören: Verstehend zuhören, Gespräche führen, zu anderen sprechen, szenisch spielen

Schreiben: über Schreibfertigkeiten verfügen, Texte situations- und adressatengerecht verfassen 

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen: sprachliche Verständigung unter-suchen, an Wörtern, Sätzen und Texten arbeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen entdecken, grundlegende sprachliche Strukturen und Begriffe kennen und anwenden

 

Lesen

Lesen- mit Texten und Medien umgehen: über Lesefähigkeiten und -erfahrungen verfügen, Texte erschließen, Lesestrategien nutzen, Texte präsentieren, mit Medien umgehen 

 

Rechtschreiben

Richtig schreiben: auf Laut-Buchstabenebene, auf der Wortebene, auf der Satzebene, Ausnahmen

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen: an Wörtern, Sätzen und Texten arbeiten, grundlegende sprachliche Strukturen und Begriffe anwenden

 

Lernzielkontrollen und Arbeiten im Fach Deutsch

Schriftlicher Sprachgebrauch

In Kl. 1/2 machen die SuS erste Erfahrungen im Verfassen von Texten; demzufolge sind diese sehr nah an ihrem Erfahrungshorizont.

·      freies Schreiben zu Erlebnissen und Bilderbüchern

·      Briefe und Einladungen schreiben

·      zu Bildern schreiben, Geschichten fortsetzen

·      kleine Sachtexte verfassen, Plakate beschriften

 

Lesen

In allen Jahrgangsstufen werden Lernzielkontrollen zum Textverständnis und zum Anwenden von Lesestrategien durchgeführt. Das Leseverständnis u. a. wird durch folgende Aufgaben überprüft:

- Lese-Mal-Blätter               - Lückentexte            - Stolperwörterlesetest

- Lies-Mal-Hefte                  - Antolin                    - Hamburger Leseprobe

- Fragen zum Text              - Leseaufgaben aus alten VERA-Tests (Kl. 3/4)

- Schlüsselwörter finden und markieren

- schriftliche Arbeitsanweisungen ausführen

In Kl.3/4 kommt die Benotung des Lesevortrags hinzu; hierzu bereiten die SuS z. B. eine Seite einer ausgewählten Klassenlektüre vor und tragen diese mit Betonung vor.

 

Rechtschreiben

Es werden die Rechtschreibwerkstatt(ab 2.Halbjahr Kl.2) und die Arbeit mit dem Lehrwerk (Themenheft Rechtschreiben) zu Grunde gelegt.

Eine Leistungsüberprüfung sollte mit folgenden Aufgabenformen erfolgen:

  • Hamburger Schreibprobe 
  • Analysediktate aus der Rechtschreibwerkstatt  

Spontane freie Texte und andere Beobachtungen hinsichtlich Methoden (Abschreibtexte, Umgang mit dem Wörterbuch, Fehler suchen) und Verfolgung von Rechtschreibstrategien fließen in die Bewertung ein.   

                          

Klassenarbeiten in Kl. 3 und 4

Pro Halbjahr werden in Rechtschreibenund Lesenje 2 Klassenarbeiten geschrieben. 

Im Teilbereich Sprachgebrauch werden in einem Portfolio  Textproduktionen verschiedenster Art gesammelt. Die Texte und ein Rückmeldebogen werden mit den Eltern besprochen.

Lernzielkontrollen zu Lernportionen aus dem Lehrwerk werden nach Absprache im Jahrgang hinzugenommen.

 

 

 

Mathematik

Fachspezifische Beurteilungskriterien in Mathematik :

   ·  Verständnis mathematischer Begriffe und Operationen

   ·  Schnelligkeit und Sicherheit im Abrufen von Kenntnissen und Fertigkeiten

   ·  Flexibilität und Problemangemessenheit des Vorgehens

   ·  Fähigkeit zur Nutzung und Vernetzung vorhandenen Wissens in neuen    

      Situationen

   ·  Selbstständigkeit der Vorgehensweise

   ·  Fähigkeit zur Anwendung von Mathematik lebenspraktischen

      Aufgabenstellungen

   ·  Schlüssigkeit der Lösungswege

   ·  mündliche und schriftliche Darstellungsfähigkeit

   ·  Ausdauer beim Bearbeiten mathematischer Fragestellungen

   ·  Fähigkeit zur Kooperation bei der Lösung mathematischer Aufgaben

 

Die Note setzt sich aus schriftlichen Lernzielkontrollen, anderen schriftlichen Arbeitsergebnissen (z. B. im Rahmen des Wochenplanes) und mündlicher Mitarbeit zusammen.

Die Lernzielkontrolle dient der Überprüfung bzgl. der Sicherheit in bearbeiteten Inhalten, der Anwendung des Gelernten und der mathematischen Denkfähigkeit, sollte also auch Aufgaben zu all diesen Aspekten enthalten. Es werden pro Halbjahr mindestens 3 schriftliche Lernzielkontrollen geschrieben.

 

Die mündliche Mitarbeitbeinhaltet folgende Kriterien:

    ·  qualitative Aussagen bei der Erarbeitung neuer Sachverhalte

    ·  Transferleistungen (bes. bei Sachaufgaben)

    ·  Arbeitsanweisungen verstehen und umsetzen

    ·  Gelerntes anwenden

    ·  quantitative Mitarbeit

 

 

 

Englisch

 

Die Unterrichtsinhalte orientieren sich in Englisch größtenteils an den Themen des Playway-Lehrwerks der jeweiligen Jahrgangsstufen und gliedern sich in folgende Inhaltsbereiche:

 

Zu Hause hier und dort

Jeden Tag und jedes Jahr

Lernen, arbeiten und freie Zeit

Eine Welt für alle

Auf den Flügeln der Fantasie

· me and my  family

· my friends

· at home and abroad

· through the year

· my body and my clothes

· food and drinks

· special days

· at school

· at work

· leisure time

 

· our nature

· our environment

· children of the world

 

· fantasy worlds

· fairy tales

 

 

Fachspezifische Beurteilungskriterien sind insbesondere:

  • Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit
  • Verständliches Sprechen, Intonation
  • Reproduktion elementarer Redemittel 
  • Spontaneität bei der Bewältigung unterschiedlicher Sprachsituationen

 

Die Zeugnisnote im Fach Englischsetzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

Kommunikation – sprachliches Handeln:

  • Hörverstehen/Hör-Sehverstehen
  • Sprechen – an Gesprächen teilnehmen; zusammenhängendes Sprechen
  • Leseverstehen
  • Schreiben
  • Sprachmittlung (sinngemäße Wiedergabe in der Muttersprache)

 

Interkulturelles Lernen

  • Lebenswelten erschließen, vergleichen und Verständnis entwickeln 
  • Handeln in Begegnungssituationen

 

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln

  • Aussprache und Intonation
  • Wortschatz und Redemittel

 

In der Schuleingangsphase werden die Leistungen hinsichtlich der Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 2 ausschließlich im Lernprozess beobachtet und dokumentiert. Weiterer Bestandteil sind die Lernzielkontrollen „Show what you can do“ im Lehrwerk Playway.

Die Leistungsbewertung bezieht sich vorrangig auf die Bereiche „Hör- und Leseverstehen“ und „Sprechen“. Dabei hat das flüssige Sprechen Vorrang gegenüber der Korrektheit.

 

 

In den Jahrgängen 3 und 4 kommen pro Halbjahr mindestens drei kurze, schriftliche Arbeiten in den Bereichen Hörverstehen/Hör-Sehverstehen, Leseverstehen und Schreiben hinzu, z.B. in Form von Zuordnungs- und Auswahlaufgaben. Der Schwerpunkt Orthografie fließt nichtin die Leistungsbewertung ein. 

Die Bewertung der schriftlichen Arbeiten erfolgt auf der Grundlage der Punkteverteilungstabelle, die auch in den Fächern Deutsch und Mathematik Verwendung findet. Eine Benotung im Sinne der klassischen Notenstufen 1 bis 6 darf nicht stattfinden. Stattdessen gibt es drei Leistungsbereiche, die erzielt werden können:

 

“Excellent“ (100-97%)

“Well done“ (96-70%)

“Keep on trying“ (<70%)

 

Die Gesamtnote für das Fach Englisch setzt sich zusammen aus:

 

70 % mündliche Mitarbeit, dazu zählen

  • aktive Beteiligung am Unterricht
  • Mappen/-Heftführung
  • Hausaufgaben
  • Hörverstehen
  • Aussprache

 

30% schriftliche Leistungen

  • aus dem Unterricht
  • schriftliche Arbeiten

 

 

 

 

Sachunterricht

Fachspezifische Beurteilungskriterien im Sachunterricht:

Selbstständiges Arbeiten

  • das Planen, Aufbauen und Durchführen von Versuchen
  • das Anlegen von Sammlungen und Ausstellungen
  • die Pflege von Tieren und Pflanzen
  • die Nutzung von Werkzeug und Messinstrumenten
  • das Anfertigen von Tabellen, Zeichnungen, Collagen und Karten
  • das Bauen von Modellen

 

Mündliche Leistungen
In diesem Bereich werden u.a. folgende Leistungen gewertet:

  • Interesse zu den Inhalten zeigen
  • Einbringen von Vorwissen
  • Mündliches Erörtern, Vergleichen und Bewerten von Sachverhalten 
  • Sachverhalte angemessen und sprachlich beschreiben, Verwendung von Fachbegriffen 
  • Sachgemäße Fragen entwickeln
  • Anwendung des Gelernten in neuen Zusammenhängen 
  • Problemlösungen finden 
  • Eigene Lernergebnisse erklären, darstellen und reflektieren 
  • Szenisches Gestalten 
  • Präsentieren von Unterrichtsergebnissen 

 

Praktische Leistungen und schriftliche Leistungen 

  • Anlegen der Sachunterrichtsmappe
  • Ergebnisse aus z.B. Werkstattarbeiten
  • Gelegentlich kurze schriftliche Übungen/ Lernzielkontrollen
  • Aufbau und Durchführung von Versuchen 
  • Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Erledigung von Hausaufgaben
  • Beschaffung zusätzlicher Materialien zu bestimmten Projekten/Themen

 

 

 

Musik

 

Fachbezogene Beurteilungskriterien  

 

ab Kl. 1

 

  • Mitarbeit/Konzentration
  • elementare/einfachste koordinative/rhythmische & stimmliche Fähigkeiten

 

ab Kl. 2

 

  • Fleiß, Ideen,
  • instrumentelles, stimmliches Bemühen,
  • Rhythmusgefühl
  • einfache koordinative/rhythmische Fähigkeiten

 

dazu ab Kl. 3:

 

  • Kreativität (beim Arrangement: Umgang/Einsatz versch. musikalischer Elemente/Stile)
  • instrumentelle/stimmliche Fähigkeiten

 

dazu Kl. 4: 

 

  • Notenkenntnisse (Notenwerte/Rhythmik: Klatschen einfacher notierter Rhythmen)
  • Kenntnis einfacher musikalischer Begrifflichkeiten; 
  • Kenntnis einfacher musikalischer Stilmittel
  • Heftführung

 

 

für alle Klassen (mit aufsteigendem Anspruch):

 

Musik hören

Heraushören von: 

  • einzelnen Instrumenten/Stimmen
  • Tempi, Lautstärke, Dynamik
  • Stimmung (feeling) des Stückes
  • Struktur (Arrangement) des Stückes

 

 

Musik umsetzen

  • in Bewegung 
  • Ablauf eines Stückes symbolhaft darstellen
  • in Bildern

 

 

 

Kunst

 

Fachbezogene Bewertungskriterien

 

Erproben von Materialien, Techniken und Werkzeugen

  • Neugier, Offenheit und Experimentierfreude in unterschiedlichen Gestaltungsprozessen zeigen

 

Zielgerichtet gestalten

  • Gestaltungsaufgaben anforderungsgemäß umsetzen und Arbeitsabläufe beachten
  • künstlerische Arbeiten mit Sorgfalt anfertigen
  • beim Gestalten eigene Ideen und entwickeln und umsetzen
  • ökonomischer Umgang mit Ressourcen (Material, Zeit)
  • künstlerische Ergebnisse zeigen Ausdruck und Aussagekraft

 

Präsentieren

  • eigene künstlerische Ergebnisse vorstellen und die von Mitschülern sachgerecht kommentieren (insbes. Klasse 3/4)

 

 

Fortlaufende Beobachtung der Lernentwicklung

 

  • mündliche Mitarbeit
  • Sichtung der Sammelmappe
  • Arbeiten mit dem Partner / in der Gruppe
  • Materialbeschaffung
  • Sichtung der möglichen Kunsthefte (insbes. Klasse 3/4)

 

 

Maßstäbe zur Bewertung von künstlerischen Arbeiten sollten im Vorfeld transparent gemacht werden (insbes. Klasse 3/4).

 

 

 

Religion

Grundlage jeder Leistungsbewertungbeider Religionslehren ist die christliche Botschaft, dass jeder Menschunabhängig von seinen Leistungen und dem Grad des Erreichens von Zielen von Gott angenommen ist. So ergibt sich im Fach Religion einenicht messbare und nicht bewertbare innere Seiteund eine messbare und bewertbare äußere Seite.

 

Fachbezogene Beurteilungskriterien:

  • Einlassen auf Rituale und sich daran beteiligen
  • Kennen von Festen und Ritualen und deren Einordnung ins Kirchenjahr
  • Kennen und Verstehen von Geschichten aus dem AT und NT und diese mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung bringen
  • Kennen des Aufbaus der Bibel 
  • Kennen des Landes , in dem Jesus lebte
  • Verstehen und Deuten von Bildern und Symbolen
  • Kennen anderer Religionen, deren Feste und Rituale
  • Bereitschaft, Aufgaben zuverlässig und eigenverantwortlich zu übernehmen
  • Themenbezogene und sachgerechte Mitarbeit im Unterricht
  • Fähigkeit, sich in verschiedenen Formen ( z.B. musikalisch, kreativ gestalterisch…) auszudrücken
  • Vollständigkeit und Sorgfalt bei der Erstellung von Gemeinschaftsarbeiten sowie bei der Mappen- oder Heftführung

 

Die religiösen Überzeugungen und die religiöse Praxis der Schülerinnen und Schüler sind nicht Gegenstand der Leistungsbewertung. 

 

 

 

 

Sport

Die Beurteilungen bzw. Zeugnisnoten in den einzelnen Klasse setzen sich aus den Einzelbeobachtungen der neun Lernbereichezusammen:

 

1. Den Körper wahrnehmen und die Bewegungsfähigkeit nutzen

2. Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen

3. Laufen, Springen, Werfen-Leichtathletik

4. Bewegen im Wasser-Schwimmen

5. Spielen in Regelstrukturen-Sportspiele

6. Gleiten, Fahren, Rollen-Rollsport

7. Bewegen an Geräten-Turnen

8. Gestalten, Tanzen, Darstellen-Gymnastik,Tanz, Bewegungskünste

9. Ringen und Kämpfen-Zweikampfsportarten

 

 

Die Lehrkraft hält die Eindrücke zur körperlich-sportlichen Leistungsfähigkeit (sportmotorischer Lern- und Leistungsfortschritt, Koordination, Kreativität, Vielseitigkeit, Ausdauer) fest. Ausgangspunkt für die Leistungsbewertung sind dabei immer die unterschiedlichen körperlichen, psychischen und sozialen Voraussetzungen der einzelnen Schüler/innen. 

Über die Teilergebnisse können "Zertifikate" oder "Urkunden" ausgestellt werden, wie z. B.:

 

  • Rollbrettführerschein
  • Laufzertifikat "Hase Joggi"
  • Urkunde „Seilsprungmeister“
  • Urkunden für den sachgerechten Transport und Aufbau von Großgeräten
  • Urkunde "Ballkünstler"
  • „Piraten-Diplom“ als Vorstufe zum Seepferdchen

 

 

Daneben wird im Rahmen des Morgensingens über erbrachte Leistungen bei schulübergreifenden Sportwettkämpfen (Schwimm-, Basketball- oder Volleyballmeisterschaften der Grundschulen) und beim schulinternen Sportfest informiert und diese entsprechend gewürdigt. 

Zum 2. Hj der Klasse 2 beginnt der Schwimmunterricht. In Klasse 3 und im 1. HJ der Klasse 4 wird dieser fortgesetzt. Daher fließen Leistungen aus dem Bereich Schwimmen in die Zeugnisnote bzw. Beurteilung im 2., 3., und 4. Schuljahr mit ein. Für die Schwimmnote sind verschiedene Teilbereiche relevant. An erster Stelle steht der individuelle Lern- und Leistungsfortschritt, daneben die erworbenen Schwimmabzeichen, Koordination und Technik der erlernten Schwimmstile, Tauchen und Springen (vgl. Tabelle im Anhang).

 

 

Neben den messbaren Leistungen eines Kindes gibt es weitere Beurteilungskriterien, die nur durch genaue Beobachtung der Schüler/innen ermittelt werden können: 

 

  • individueller Leistungszuwachs und Lernfortschritt,
  • Anstrengungsbereitschaft, 
  • regelmäßige Teilnahme am Sportunterricht
  • selbständige Nutzung zusätzlicher Übungsmöglichkeiten 
  • Soziale Kompetenzen:

Empathiefähigkeit, Konfliktfähigkeit, Rücksichtnahme, Fairness, Hilfsbereitschaft, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit bei Mannschaftsspielen, Wahrnehmung und Beurteilung von fremden und eigenen Bewegungshandlungen bzw. Verhalten, Übernahme von Aufgaben beim Auf- und Abbau der Sportmaterialien und -geräte

 

 

Richtwerte für die Zusammensetzung der Zeugnisnote im Fach Sport

 

50% Leistungsfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft

25% Individueller Leistungszuwachs

20% Soziale Kompetenzen

5% Wettkämpfe

 

 

Arbeits- und Sozialverhalten

Kompetenzbereiche und Indikatoren für die Klassen 1 und 2

 

Arbeitsverhalten

 

Leistungsbereitschaft

Die Schülerinnen und Schüler

  • arbeiten konzentriert (auch über einen längeren Zeitraum)
  • strengen sich bei allen Aufgaben und Anforderungen an
  • zeigen Interesse an neuen Themen und Aufgabenstellungen und nehmen diese in Angriff

 

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

Die Schülerinnen und Schüler

  • halten Absprachen und Regeln gewissenhaft und zuverlässig ein
  • gehen mit allen Materialien verantwortungsbewusst und sachgerecht um
  • erledigen Aufgaben vollständig und termingerecht

 

Selbstständigkeit

Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen Arbeitsaufträge selbstständig um
  • prüfen Arbeitsschritte und Ergebnisse selbstständig
  • organisieren Arbeits- und Lernprozesse selbstständig

 

 

Sozialverhalten

 

Verantwortungsbereitschaft

Die Schülerinnen und Schüler

  • nehmen Aufgaben und Pflichten für die Klasse bereitwillig wahr
  • sind bereit, für das eigene Handeln (und Arbeitsergebnisse) einzustehen

 

Konfliktverhalten

Die Schülerinnen und Schüler

  • nehmen Konflikte mit anderen wahr, sprechen diese angemessen an und versuchen sie mit friedlichen Mitteln zu lösen
  • begegnen ihren Mitschülern mit Respekt und Höflichkeit und benutzen ei-ne Sprache, die andere nicht diskriminiert
  • sind in der Lage, Konflikte zu vermeiden

 

Kooperationsbereitschaft

Die Schülerinnen und Schüler

  • halten vereinbarte Regeln ein
  • bieten anderen Hilfe und nehmen selbst Hilfe an
  • hören angemessen zu und lassen andere ausreden
  • sind in der Lage, sich in der Klasse/ Gruppe angemessen und ziel-gerichtet zu verhalten  (z. B. Gruppen- u. Partnerarbeit)

 

 

 

Kompetenzbereiche und Indikatoren für die Klassen 3 und 4

 

Arbeitsverhalten

 

Leistungsbereitschaft

 

Die Schülerinnen und Schüler

  • arbeiten konzentriert, auch über einen längeren Zeitraum
  • erkennen Schwierigkeiten, fragen nach und holen sich Unterstützung ohne frühzeitig aufzugeben
  • strengen sich auch bei ungeliebten Aufgaben und Anforderungen an
  • zeigen Interesse an neuen Themen und Aufgabenstellungen und nehmen diese in Angriff

 

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

 

Die Schülerinnen und Schüler

  • halten Lern- und Arbeitsmaterialien in ordentlichem Zustand bereit
  • führen Hefte und Arbeitsunterlagen ordentlich und nach vereinbarten Vorgaben
  • erledigen Aufgaben vollständig und termingerecht
  • halten Absprachen gewissenhaft und zuverlässig ein

 

Selbstständigkeit

 

Die Schülerinnen und Schüler

  • prüfen Arbeitsschritte und Ergebnisse selbstständig, korrigieren Mängel oder Fehler
  • strukturieren und organisieren Arbeits- und Lernprozesse selbstständig
  • setzen sich aktiv mit Problemstellungen auseinander und bringen eigene Lösungsvorschläge und Ideen ein
  • teilen ihre Zeit angemessen ein

 

 

Sozialverhalten

 

Verantwortungsbereitschaft

 

Die Schülerinnen und Schüler

  • nehmen Aufgaben und Pflichten für die Klasse/Gruppe wahr
  • übernehmen Verantwortung für Entscheidungen und Belange der Klasse/Gruppe
  • übernehmen Verantwortung für eigenes Handeln und Arbeitsergebnisse und suchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Bewältigungsstrategien, auch bei Misserfolgen

 

 

Konfliktverhalten

 

Die Schülerinnen und Schüler

  • benutzen eine Sprache, die andere nicht diskriminiert
  • respektieren die Meinung anderer und begegnen ihnen mit Respekt und Höflichkeit
  • hören zu, wenn Kritik an der eigenen Leistung oder dem eigenen Verhalten geübt wird und sind bereit, sich mit der Kritik auseinander zu setzen
  • nehmen Konflikte mit anderen wahr, sprechen diese angemessen an und suchen sie mit friedlichen Mitteln zu lösen

 

Kooperationsfähigkeit

 

Die Schülerinnen und Schüler

  • hören angemessen zu und lassen andere ausreden
  • bieten anderen Hilfe und nehmen selbst Hilfe an
  • zeigen Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Arbeitspartner einzulassen
  • stimmen sich in der Gruppe ab, bringen Vorschläge zur Bearbeitung und Lösung von Aufgaben ein und übernehmen Arbeit
  • sind bereit, eigene Interessen zurückzustellen, wenn es die Ziele des Teams erfordern

 

 

 

 

SuS mit sonderpädagogischem Förderbedarf

 

SuS mit sonderpädagogischem Förderbedarf können abhängig von der Art ihrer Behinderung zielgleichund zieldifferentgefördert werden.

 

zielgleiche Förderung

SuS mit dem Förderbedarf Sprache(SP), körperliche und motorische Entwicklung (KME), emotionale und soziale Entwicklung (ESE), Sehen (SE), Hören und Kommunikation (HuK) arbeiten in der Regel an den Inhalten der Grundschule. Ihnen kann jedoch ein Nachteilsausgleich gewährt werden; d.h. sie bekommen z.B. bei Lernzielkontrollen mehr Zeit, angepasste Aufgaben, besondere Hilfsmittel (PC, diktieren) o.ä. mehr.

In besonderen Fällen können die Noten nach Absprache mit der Schulleitung, für behinderungsbedingte Defizite ausgesetzt werden. In diesem Fall erfolgt eine Beschreibung der gezeigten Leistungen (z.B. Sportnote für ein körperbehindertes Kind).

Bei zielgleicher Förderung erhalten die SuS schriftliche Gutachten (Kl.1) bzw. Notenzeugnisse (Kl. 2,3,4) wie die Regelschüler. 

 

zieldifferente Förderung

Die zielfdifferente Förderung bei SuS mit dem Förderbedarf oder Bildungsgang Lernen (L)und geistige Entwicklung (GE)beinhaltet, dass sich die Leistungsbewertung dieser SuS an den Richtlinien der jeweiligen Förderschule und an dem individuellen Förderplan des Kindes (von den 

Lehrern für dieses Kind erstellt) orientiert. SuS mit Förderbedarf geistige Entwicklungerhalten genau wie an der entsprechenden Förderschule ein Ganzjahreszeugnisam Ende des Schuljahres.

Das Zeugnis besteht hier aus einem Gutachten, welches die behandelten Themen sowie die individuellen Lernfortschritte des einzelnen Kindes beschreibt.