Titel: „Stadtdetektive“

 

Zielgruppe: Jg. 3 + 4

 

Anzahl: 12 SuS

 

Zeitrahmen: Mittwoch, 14.15 – 15.45 Uhr

 

Lehrkraft: Frau Glaese

 

Inhalt:

In der Gruppe wird besprochen, welche Orte/Betriebe in der Stadt (vorranging Südstadt, um das Ziel zu Fuß zu erreichen) erforscht werden könnten. Frau Glaese organisiert den Besuch. Die SuS bereiten einen Besuch vor (z. B. Interviews) und nach (Bericht, evtl. für die Homepage). 

1. Rundgang

 

Wir haben  die Umgebung der Marienschule erkundet über den Rippingerweg bis hin zur Warburgerstraße. Dabei haben wir Fotos gemacht und Notizen, was wir demnächst genauer kennenlernen und erforschen wollen.

An der Warburgerstraße befindet sich ein jüdischer Friedhof. Wir hatten das Glück, dass das Tor nicht abgeschlossen war. So konnten wir uns auf dem Friedhof umsehen und in die kleine Kapelle hineingehen. Frau Glaese erklärte uns, was Juden sind und warum es dort eine Gedenktafel gibt. Ein netter alter Mann arbeitete dort und machte einen Grabstein. Er war erfreut, dass wir uns für den Friedhof interessierten. Er erzählte uns, dass er einen Grabstein für eine kürzlich verstorbene Frau baute, denn sie hatte keine Verwandten, die sich darum kümmern konnten. Toll, dass er das macht!

2. Rundgang

 

Heute haben wir viele Dinge zum Thema Auto gesehen und erfahren.

 

Wir haben die Autowerkstatt Flören an der Warburgerstraße besichtigt. 

Wir haben gesehen, wo ein Reifen auf eine Felge aufgezogen wird. Wir konnten unter ein Auto gehen und den Motor und alles von unten sehen. Wir haben Fragen gestellt und gehört, wieviel Reifen wiegen (10- 20 kg).

Freya hat uns erzählt, dass Autos alle zwei Jahre vom TÜV

( =Technischer Überwachungsverein) geprüft werden, ob sie noch gut und sicher fahren können.

Eine kleine Autowaschanlage an der Tankstelle haben wir auch noch angeschaut. Man fährt rein, wählt an einem Automaten den Waschgang und wirft die Münze ein. Nun kann man von außen beobachten, wie das Auto eingeschäumt, mit Wasser abgespült und getrocknet wird.

4. Rundgang: Interviews in der Universität

 

Gegenüber der Marienschule ist die Unversität. Eine Universität ist eine Schule für Erwachsene. Viele Leute sagen auch einfach Uni.
Wir sind zuerst in die Bibliothek gegangen. Dort mussten wir ganz leise sein, denn die Studenten lesen und arbeiten dort ganz konzentriert. Wir haben viele Bücher in den Regalen gesehen.

Dann haben wir Studenten interviewt, wir haben ihnen Fragen gestellt und sie haben uns geantwortet. Sie waren wohl überrascht, so kleine Studenten zu sehen und waren sehr nett zu uns.

 

Hier findet Ihr unsere Interviewfragen und die Antworten der Studenten...
 

Interview Uni .pdf
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5.Rundgang: Supermarkt REWE

 

Wir waren heute im Supermarkt, wie ihn jeder kennt. Wir durften aber auch

„hinter die Kulissen schauen“, wie die Erwachsenen sagen.
So haben wir den Lagerraum mit dem Rolltor gesehen. Dort werden zweimal in der Woche Waren von einem LKW angeliefert. Obst und Gemüse kommt immer in der Nacht oder ganz früh am Morgen. Überreifes Obst und Gemüse wird jeden Tag rausgestellt.

Bei REWE arbeiten 35 Leute und 6 Leute kommen extra, wenn neue Waren gebracht werden.
Es gibt dort auch einen Kühlraum für die Tiefkühlprodukte, die nicht mehr in die Tiefkühltruhen im Supermarkt passen. Wir durften da reingehen. Ganz schön kalt: - 33 Grad!!
Damit die vielen Kartons nicht soviel Platz wegnehmen, kommen sie in die Kartonpresse. Dann sind sie platt!
Spannend war es zu sehen, wo die Flaschen aus dem Flaschencontainer landen. Bisher kannten wir nur die Seite der Kunden. Auf der anderen Seite werden die Plastikflaschen gepresst und später abgeholt. Die Glasflaschen wandern über ein kurzes Fließband und müssen dann in die Getränkekisten sortiert werden. Diese kommen in das „Draußenlager“ und werden dann mitgenommen, wenn neue Getränke gebracht werden.